Diensthund Panter spürt Syrer (18) und Tunesierin (17) in leerstehendem Haus auf

(Windisch AG). Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte am frühen Montagmorgen verdächtige Geräusche und Taschenlampenlicht in einem leerstehenden Haus am Haselweg in Windisch und alarmierte die Polizei.

Diensthund Panter spürte im Gebäude einen 18-jährigen Syrer und eine 17-jährige Tunesierin auf. Die Polizei nahm beide unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Montag, 5. Oktober 2026, kurz vor 03.45 Uhr
  • Auslöser: Anwohnerin hört Scheibenklirren und sieht Taschenlampenlicht
  • Einsatzort: Leerstehendes Haus am Haselweg
  • Polizeieinsatz: Mehrere Patrouillen und eine Diensthundepatrouille
  • Diensthund: Panter spürte zwei Personen im Gebäude auf
  • Tatverdächtige: 18-jähriger Syrer und 17-jährige Tunesierin
  • Festnahme: Beide unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen
  • Deliktsgut: Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet

Anwohnerin hört Scheibenklirren

In der Nacht auf Montag, 5. Oktober 2026, nahm eine aufmerksame Anwohnerin kurz vor 03.45 Uhr Scheibenklirren wahr und bemerkte Taschenlampenlicht in einem leerstehenden Haus am Haselweg in Windisch. Sie wählte richtigerweise den Notruf.

Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Aargau, der Regionalpolizei Brugg und der Stadtpolizei Baden an. Auch eine Diensthundepatrouille stand im Einsatz.

Diensthund Panter spürt zwei Personen auf

Als die ersten Patrouillen vor Ort eintrafen, zog sich eine zunächst unbekannte Person unvermittelt ins Haus zurück. Die Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin das Gebäude.

Dabei spürte Diensthund Panter zwei Personen auf: einen 18-jährigen Syrer im Obergeschoss sowie eine 17-jährige Tunesierin, die sich im Keller unter einer Plane versteckt hatte.

Beide Tatverdächtigen vorläufig festgenommen

Der 18-Jährige führte eine Taschenlampe und Handschuhe mit sich, die 17-Jährige trug Latexhandschuhe. Beide waren der Polizei bereits einschlägig bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet.

Die Kantonspolizei nahm beide unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest und leitete weitere Ermittlungen ein.


ℹ️ Warum Beobachtungen aus der Nachbarschaft für die Polizei wertvoll sind

Ungewöhnliches Scheibenklirren, Taschenlampenlicht in einem unbewohnten Gebäude oder Personen, die sich auffällig an Häusern aufhalten, können wichtige Hinweise auf einen möglichen Einbruch liefern. Entscheidend ist, verdächtige Beobachtungen zeitnah der Polizei zu melden.

Dabei sollten Beobachtende nicht selbst eingreifen oder verdächtige Personen verfolgen. Hilfreich sind stattdessen möglichst genaue Angaben zu Personen, Kleidung, Fahrzeugen, Fluchtrichtung und Zeitpunkt. Im vorliegenden Fall führte die schnelle Meldung der Anwohnerin dazu, dass mehrere Polizeipatrouillen und ein Diensthund unmittelbar ausrücken konnten.


 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Aargau

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