Nächtlicher Schaf-Einsatz: Polizei bringt ausgebüxte Tiere zurück ins Gehege

(Zurzibiet AG). Die Regionalpolizei Zurzibiet hatte mitten in der Nacht einen ungewöhnlichen Einsatz: Statt Schafe zu zählen, mussten die Polizistinnen und Polizisten die Tiere zurück in ihr Gehege treiben.

Über den tierischen Nachteinsatz berichtet die Regionalpolizei mit einer humorvollen Anspielung auf das bekannte Schäfchenzählen beim Einschlafen.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzgebiet: Regionalpolizei Zurzibiet, Kanton Aargau.
  • Zeitpunkt: Mitten in der Nacht.
  • Besonderheit: Ausgebüxte Schafe mussten zurückgetrieben werden.
  • Polizeiliche Massnahme: Rückführung der Tiere in ihr Gehege.
  • Mitteilung: Humorvoller Facebook-Beitrag der Regionalpolizei Zurzibiet.
  • Genaue Örtlichkeit: Nicht mitgeteilt.
  • Anzahl der Schafe: Nicht genannt.
  • Weitere Einzelheiten: Die Polizei machte dazu keine Angaben.

Polizei wird mitten in der Nacht zum Schafhirten

Die Regionalpolizei Zurzibiet berichtet auf Facebook mit einem Augenzwinkern von einem nächtlichen Einsatz mit Schafen.

Während andere Menschen zum Einschlafen Schafe zählen, hatten die Einsatzkräfte eine deutlich aktivere Aufgabe: Sie mussten die Tiere mitten in der Nacht zurück in ihr Gehege treiben.



Humorvoller Facebook-Beitrag der Regionalpolizei

Die Regionalpolizei fasst den Einsatz mit den Worten zusammen:

„Andere zählen Schafe zum Einschlafen, wir treiben sie mitten in der Nacht zurück ins Gehege.“

Wie viele Schafe unterwegs waren, wo genau der Einsatz stattfand und weshalb die Tiere ihr Gehege verlassen konnten, geht aus dem Beitrag nicht hervor.

 

Quelle: Regionalpolizei Zurzibiet
Bildquelle: Regionalpolizei Zurzibiet


Polizei.news informiert | Tiere und Verkehrssicherheit

Schafe auf der Strasse: So verhalten Sie sich bei freilaufenden Nutztieren

Schafe, Rinder und andere Nutztiere können gelegentlich ausserhalb ihrer Weiden angetroffen werden. Besonders bei Dunkelheit kann eine solche Begegnung für Tiere und Verkehrsteilnehmende gefährlich werden. Wer richtig reagiert, hilft, Unfälle und zusätzlichen Stress für die Tiere zu vermeiden.

1. Geschwindigkeit sofort reduzieren

Wenn Tiere auf oder neben der Fahrbahn stehen, reduzieren Sie frühzeitig die Geschwindigkeit. Halten Sie möglichst mit ausreichend Abstand an. Rechnen Sie damit, dass sich ein Tier plötzlich bewegt oder weitere Tiere folgen.

2. Nicht hupen oder Tiere bedrängen

Vermeiden Sie unnötigen Lärm, hastige Bewegungen und das Bedrängen der Tiere mit dem Fahrzeug. Erschrockene Schafe können unkontrolliert davonlaufen. Halten Sie Distanz und lassen Sie genügend Raum für Bewegungen.

3. Tiere nicht eigenmächtig einfangen

Auch wenn Schafe meist friedlich wirken, können sie auf Stress unerwartet reagieren. Versuchen Sie deshalb nicht, eine Herde ohne Erfahrung einzufangen oder über eine befahrene Strasse zu treiben. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.

4. Bei Gefahr für den Verkehr die Polizei informieren

Wenn freilaufende Nutztiere den Verkehr gefährden, verständigen Sie die Polizei über 117. Nennen Sie den genauen Standort, die ungefähre Anzahl der Tiere und die aktuelle Verkehrssituation. Befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte.

5. Hunde unter Kontrolle halten

Führen Sie Ihren Hund in der Nähe freilaufender Nutztiere an der Leine und halten Sie genügend Abstand. Auch ein spielerisch gemeintes Nachlaufen kann Schafe in Panik versetzen und gefährliche Situationen auslösen.

6. Weidezäune und Tore beachten

Wer zu Fuss durch Weidegebiete unterwegs ist, sollte vorhandene Tore nach dem Passieren wieder ordnungsgemäss schliessen und Absperrungen respektieren. Beschädigte Zäune oder offene Weidezugänge können dem zuständigen Landwirtschaftsbetrieb gemeldet werden, sofern dieser bekannt ist.

Gut zu wissen: Schafe sind Herdentiere. Wird ein Teil einer Gruppe aufgeschreckt, können weitere Tiere folgen. Bei Dunkelheit sind deshalb besonders ruhiges Verhalten, genügend Sicherheitsabstand und eine frühzeitige Reaktion wichtig.

Praktischer Tipp: Halten Sie bei einer unerwarteten Tierbegegnung an einem sicheren Ort an und prägen Sie sich den Standort ein. Bei einer konkreten Verkehrsgefährdung hilft eine präzise Meldung an die Polizei, damit die zuständigen Stellen rasch reagieren können.

Weitere Informationen: Hinweise zur Unfallverhütung im Alltag und Strassenverkehr finden Sie auf Polizeinews Prävention.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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